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Industrieböden

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Polierte Betonböden haben nicht nur optische Vorteile. Eine BECOSAN® Behandlung verbessert die Eigenschaften von Industrie-Betonböden und schafft eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung.  Dank der verlängerten Lebensdauer ist ein BECOSAN® Boden für jeden industriellen Einsatz geeignet. Bei der Behandlung werden Unebenheiten beseitigt, die Oberfläche verdichtet, anschliessend glatt poliert und zum Schluss versiegelt, um die Oberfläche zu schützen.

Vorbereitung

den Beton vorbereiten

  1. Bestimmen der Betonhärte. Mit einem Mohs-Härtepick-Set wird der Grad der Mineralhärte bestimmt. Wenn dieser ermittelt ist, steht fest ob der Beton weich, mittel oder hart ist und der Poliervorgang kann genau darauf abgestimmt werden.
  • Der Mohs-Härtepick wird verwendet, um die Härte des Betons mit der Härte anderer Mineralien zu vergleichen. Der Härtepick, welcher in der Lage ist, den Beton zu zerkratzen legt fest, welchen Härtegrad der Beton besitzt.
  1. Reinigung der Oberfläche. Der Beton muss vor der Behandlung mit einer Scheuer- Saugmaschine gründlich gereinigt werden.
  • Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen oder Ölflecken sollte der Einsatz eines Reinigers in Erwägung gezogen werden. Wasserstoffperoxid, Ammoniak und TSP sind gängige Optionen, diese Chemikalien dürfen aber nicht untereinander gemischt werden. Man darf nur eine Chemikalie pro Durchgang verwenden.
  • Beim Umgang mit Chemikalien müssen Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille getragen werden und der Arbeitsbereich muss  gut durchlüftet sein.
  1. Reparatur des Betonbodens. Risse, Löcher, Bolzen, Schrauben und alte Markierungen auf einer Betonoberfläche müssen repariert bwz. entfernt werden, bevor der Betonboden poliert wird.
  • Es darf ausschliesslich ein für Betonböden geeigneter Füllstoff verwendet werden. In der Regel besteht dieser aus zwei Komponenten, damit die reparierte Stelle schnell trocknet.
  • Der Füllstoff muss vollständig aushärten, bevor der nächste Schritt durchgeführt werden kann.

Artikel im Zusammenhang mit der Bodenvorbereitung

Schleifen

  1. Betonböden werden ausschliesslich mit speziellen Betonschleifmaschinen geschliffen. Standardgeräte sollte nicht verwendet werden.
  • Betonschleifmaschinen sollten nur durch entsprechend ausgebildete Fachleute verwendet werden.
  • Die Grösse der Schleifmaschine muss auf die zu behandelnde Fläche abgestimmt sein.
  • Für grössere Schleifmaschinen muss ein 380V Anschluss vorhanden sein.
  1. Es muss die geeignete Schutzkleidung getragen werden. Dazu gehören Staubmaske, Handschuhe, Schutzbrille und Gehörschutz.
  • Das Tragen eines Helmes hängt vom Arbeitsumfeld ab und ist nicht in jedem Fall zwingend. Dies ist aber besonders wichtig, wenn Sie in einem Bereich arbeiten, der sich im Bauzustand befindet.
  • Sicherheits-Arbeitsschuhe müssen rutschsicher sein. Rutschfeste Schuhe tragen dazu bei, Unfälle zu verhindern.
  1. Zu Beginn wird der Beton mit der gröbsten Körnung geschliffen. Wenn eine Versiegelung oder hartnäckige Flecken oder andere Verunreinigungen entfernt werden müssen, muss eventuell mit einer Spezialkörnung vorgegangen werden.
  • Es gilt zu beachten, dass dafür Metall-Schleifscheiben verwendet werden müssen, da diese die nötige Härte besitzen.
  • Niedrigere Kornwerte weisen auf eine gröbere Scheibenkörnung hin. Mit anderen Worten, 30er Körnung-Scheiben sind gröber als 60er Körnung-Scheiben.
  • Es muss sichergestellt werden, dass Schleifscheiben an der Maschine gut befestigt werden und dass die korrekte Stromversorgung vorhanden ist. Das Schleifen der Oberfläche erfolgt im Kreuzverfahren. Die Maschine arbeitet sich durch leichte Bewegungen von links nach rechts nach vorne.
  1. Nach jedem Schleifgang werden Schleifscheiben mit der nächst höheren Körnung auf die Schleifmaschine montiert.
  • Die genauen Korngrößen können je nach Härte des Betons variieren. Als allgemeine Richtlinie gilt jedoch, dass Sie nach einer 30er Scheibe die 60er Scheibe eingesetzt wird.
  • Mit einer nächst höheren Körnung werden Kratzer von der vorherigen Schleifscheibe entfernt.
  1. Sind die Poren des Betonbodens geöffnet, wird der Betonhärter aufgetragen, um die Oberfläche zu verdichten. Kalkpartikel werden gebunden, sodass sich Staub nicht mehr freisetzt.
  • Bei der Betonverdichtung spielt der ursprüngliche Härtegrad des Betonbodens, welcher mit dem Mohs-Härtepick ermittelt wurde, eine wichtige Rolle. Bei weichem Beton wird der Härter früher aufgetragen als bei hartem Beton.
  • Der Betonhärter wird mit einer Niederdruckpumpe auf dem sauberen Boden aufgetragen und anschliessend mit einem Mikrofaser-Wischmopp einheitlich verteilt. Es ist wichtig, dass sich dabei keine Pfützen bilden. Die Trocknungszeit hängt von der Umgebungstemperatur ab.
  1. Ist der Boden trocken, wird zum Poliergang geschritten.
  • Diese höheren Körnungen sind relativ hoch und können so abgestimmt werden, dass der Glanzgrad den Kundenbedürfnissen angepasst werden kann – von matt, seidenglanz bis hin zu hochglanz.

Polieren und Versiegeln

Polieren und Versiegeln

  1. Die Oberfläche wir anschliessend mit einer speziellen Imprägnierung versiegelt, um den Boden nachhaltig zu schützen.
  1. Ist die Versiegelung trocken, wird die Oberfläche mit einem diamantiprägnierten Pad nachpoliert, um überschüssige Versiegelungsreste zu entfernen.
  1. Es wird empfohlen, den Boden erst nach 24 Stunden mit schwerem Maschinenverkehr zu belasten. Für den Personenverkehr ist er unmittelbar nach Abschluss des Poliergangs freigegeben.
  • BECOSAN® Betonhärter und Betonversiegelungen erreichen ihre volle Leistung nach Abschluss der chemischen Reaktion im Betoninnern. Dies ist in der Regel nach 7 Tagen der Fall.

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